Plejades


Sternzeichenzyklus 2

Waage Skorpion
Himmel und Erde sind im Gleichgewicht, vereint in der Spiegelung der Berge im Fjord. Die Bäume haben ihr Festkleid angelgt, während dem Mann mit der Maske die Waage entgleitet. Ein Narr, wer auf Gerechtigkeit hofft. Im Westen ziehen Gewitterwolken auf. Aber sie werden die rote Wüste der Goldenen nie erreichen. Die Herrin Skorpion thront ewig jung in ihrem Heiligtum aus Hitze und Staub, den Blick ins Gestern gerichtet.
Schütze Steinbock
Schütze: Der Herr der Pferde sieht weit. Aber er ist kein Jäger, sein Bogen dient ihm nur als Stütze. Halb Mensch, halb Tier ist er ein Fabelwesen, steht darum über den Dingen, mischt sich nicht ein. Ein Tor aus Stein trennt den Felsengarten von der Welt. Den roten Bogen über der Bühne schmückt ein Sonnengesicht, Symbol für den Wendekreis. Schnecken und Muschel des Steinbocks schimmern vom Widerschein aus der Tiefe, vielleicht eines Brunnens. Vor dem Horizont liegt Wald.
Wassermann Fische
Die Wurzeln der Berge reichen tief. Die Strömung im Unterwassercanyon spielt mit dem Haar der Wasserfrau. Sie wird die Inseln im Strom nie betreten. Aber der Fluss trägt sie druch die Berge bis ins Meer, zu ihren Schwestern, wenn sie das will. Nixen, Bändigerinnen der Fische, sitzen im Abendlicht vor ihrem Haus. Tief unter den Schwestern der Wasserfrau läuft Gischt auf den Strand. Es ist die Stunde des Übergangs. Säule und Kap stehen fast schwarz vor der Dämmerung.
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