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| Das Land zwischen den Tafelbergen
dampft vom letzten Regen. Seltsame Pflanzen wuchern im Sumpf der Hochfläche.
Vergessen von der Zeit weiss niemand mehr, wer den alten Göttern hier
ein Denkmal gesetzt hat. Die Strasse der Widder führt ins Nichts. |
Philipp Otto Runge hätte hoffentlich
Freude an diesem Morgenhimmel. Auf der Terrasse zwischen den Pavillons
tanzt ein Paar Paso doble. Der Matador mit seinem Mädchen, die Frau
und der Stier. |
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| Noch sind die Seen hinter dem leern
Baum golden. Aber der Abendhimmel jenseits des Labyrinths aus Wasser und
Land hat schon die violette Tönung der Nacht. Zwillinge sitzen selbzweit
im Zwielicht. Einsam, niemals allein. |
Die Abendschatten im Inntenhof nehmen
dem bunten Panzer des Einsiedlers den Glanz. Als Teil des Kreises gebührt
ihm nun der Platz auf dem Stein. Er wird ihn wieder räumen, wenn es
an der Zeit ist. Im Rückwärtsgang, wie es Krebsart ist. |
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| Mondschein liegt über der Lagune
und den Inseln. Masken unterhalten sich auf dem Platz. Statuen werden lebendig.
Der Löwe wacht über der Nacht, die Flügel halb entfaltet.
Sonnenfarben leuchten noch in seinem Fell. |
Die Nacht über dem Tempel ist
blau. Eis treibt auf dem See, aber Sie fühlt die Kälte der Berge
nicht. Die Jungfrau hält das Feuer im Schoss, wartet und wacht. |
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